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Online-Vortrag am 9. Februar um 19.00 Uhr: Die Erinnerung Walter Grünfelds und der jüdische Sport in Mainz

[Bild: Waltraud Werner]

Die Erinnerungen Walter Grünfelds, die er Ende der 1990er Jahre aufschrieb, geben einen Einblick in das jüdische Leben im Mainz der 1930er und 1940er Jahre. Walter Grünfeld wurde 1921 geboren und wuchs in Darmstadt und Mainz auf. Obwohl seine Eltern beide nicht religiös waren, wurde er aktives Mitglied in der Jüdischen Gemeinde. In seiner Freizeit war er vor allem bei den jüdischen Sportvereinen aktiv und erzielte als Boxer für Hakoah Mainz einige Erfolge. In Mainz erlebte Walter Grünfeld den Aufstieg der Nationalsozialisten und den aufkeimenden Antisemitismus in der Gesellschaft. Sein Schicksal spiegelt die Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung aus dem sozialen Leben wider.

Der Historiker Henrik Drechsler beleuchtet in seinem Vortrag das Leben des jungen Walter Grünfeld und wirft dabei einen Blick auf die doch eher unbekannten jüdischen Sportvereine. Die Premiere des Vortrags ist am 9. Februar um 19.00 Uhr hier zu verfolgen. Hier besteht die Möglichkeit zu einer Live-Diskussion.

Veranstaltende: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz in Kooperation mit dem FC Ente Bagdad, dem Landessportbund Rheinland-Pfalz, dem Förderverein Osthofen e.V. und dem Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V.

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