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Das Stadthistorische Museum Mainz

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Seit Juli 2003 ist es in der Mainzer Zitadelle, Bau D, untergebracht. Der Eingang befindet sich direkt neben dem Drususstein. Der Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz hat sich im Mai 1996 gegründet. Das Museum bietet neben einem Überblick zur Mainzer Stadtgeschichte außerdem die Dauerausstellung „Magenza – Jüdisches Mainz“. Zu den Exponaten gehören außerdem Erzeugnisse aus dem Mainzer Wirtschafts- und Arbeitslebens im 19. und 20. Jahrhundert.

Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz

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Als Ort der Erinnerungskultur wurde am 11. April in Mainz das „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“ eröffnet. Der Gedenk-Ort verbindet die Aufklärung über die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur in Mainz mit dem Einsatz für Demokratie und Akzeptanz in der von Vielfalt geprägten rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Ziel der Dokumentations- und Bildungsstätte ist es, demokratisches Bewusstsein und die Bereitschaft für zivilgesellschaftliches Engagement mit Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern, das sich extremistischen Strömungen entgegenstellt.

An vier Stationen haben die Besucher*innen des Lernortes Gelegenheit die historischen Hintergründe der Verletzung von Menschenrechten und der Zerstörung des demokratischen Rechtsstaats zu erfahren und sich mit Ihren Einstellungen zu Demokratie und Akzeptanz auseinanderzusetzen. Die Stationen wurden entwickelt von den Historiker*innen und Pädagogen Angelika Arenz-Morch, Hans Berkessel, Dr. Hedwig Brüchert, Dr. Ralph Erbar und Dr. Frank Teske. Die Stationen thematisieren: Das „Wir“ einer Gesellschaft - und wer dazu gehört, die Mechanismen der Ausgrenzung und Verfolgung in Geschichte und Gegenwart, den Widerstand gegen das NS-Regime und Zivilcourage heute sowie Regeln demokratischen Zusammenlebens.

Um die Erinnerung an die Vergangenheit in Wort und Bild lebendig zu halten und speziell ein jüngeres Publikum anzusprechen, präsentiert das „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“ eine Vielzahl (interaktiver) medialer Installationen, bei deren Konzeption und Realisierung die Hochschule Mainz unter der Leitung von Prof. Anja Stöffler und Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher als Projektpartner mitgewirkt hat.

Der „Raum der Namen“ ist eine Medieninstallation, die, in einem abgedunkelten Bereich der Ausstellung, die Namen von rund 1.200 durch die NS-Diktatur Deportierten und Ermordeten aus Mainz/Rheinhessen vergegenwärtigt.

Georg Forster, Heinrich von Gagern, Elisabeth Selbert, Willy Brandt und Navid Kermani gehören zu den beispielhaften Demokratinnen und Demokraten, deren Leben und Wirken den Besuchern in der Installation „Gesichter der Demokratie“ mit Bildern und Zitaten im vorgelagerten Pavillon vor Augen geführt werden.  
Da sich das „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“ als lebendige Bildungsstätte versteht, wird die Dauerausstellung künftig ergänzt werden durch ein breit gefächertes Angebot von Workshops für Jugendliche in Schule und außerschulischen Bildungsangeboten sowie durch Fortbildungsseminare für Lehrerinnen und Lehrer. Darüber hinaus wird das „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz “ auch Veranstaltungsort für Filmaufführungen sowie für öffentliche Vorträge und Diskussionsforen sein, die sich mit aktuellen Grundsatzfragen einer demokratischen Bürgergesellschaft befassen.

Träger ist die gemeinnützige „Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“, die 2015 von Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft sowie der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen gegründet wurde.

Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V.

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Das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. zählt zu den traditionsreichen Stätten landesgeschichtlicher Forschung in der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde im Jahre 1960 von Prof. Dr. Ludwig Petry (+) gegründet.

Das interdisziplinär ausgerichtete Institut besteht aus den beiden Abteilungen "Landes- und Verfassungsgeschichte" und "Landeskundliche Sprach- und Volksforschung". Es widmet sich der Erforschung der Geschichte des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz und der mit ihm historisch verbundenen angrenzenden Gebiete.

Das Institut ist ein "An-Institut" der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und wird von einem Verein getragen, der zurzeit über 800 Mitglieder vor allem in Rheinland-Pfalz, aber auch in angrenzenden Regionen, dem gesamten Bundesgebiet und im Ausland hat.

NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz und Gedenkstätte KZ-Osthofen

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Im Gebäude der Gedenkstätte KZ Osthofen wurde 1996 ein Dokumentationszentrum über die Zeit des Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz eingerichtet und zeitgleich eine erste Daueraustellung eröffnet, die auf Sammlungen seit 1994 aufbaute.

Im Lesesaal des Zentrums, dass seit den Umbaumaßnahmen von 2002 im ersten Obergeschoss des Gebäudekomplexes der Gedenkstätte KZ Osthofen untergebracht ist, kann zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz und den beiden ehemaligen Konzentrationslagern auf rheinland-pfälzischem Gebiet, Osthofen und Hinzert umfangreich recherchiert werden.

www.zeitzeugen.bildung-rp.de

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Auf dieser Seite finden Sie Informationen über ein bundesweit bisher einmaliges Projekt der Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, das den Einsatz von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Unterricht, aber auch in anderen Bereichen der politischen und historischen Bildung fördern und erleichtern soll. Sie informiert über die Arbeit der "Koordinierungsstelle für Zeitzeugengespräche im Unterricht in Rheinland-Pfalz", die mit Beginn des Schuljahres 2007/08 beim Pädagogischen Zentrum in Bad Kreuznach eingerichtet worden ist.