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Ausstellungseröffnung: Mainzer Opfern der NS-Krankenmorde einen Namen geben

Der „Raum der Namen“ im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz in Mainz (HdE) ist ein Erinnerungsort mit einer audiovisuellen Installation. Bisher wird hier an die Namen der Mainzer Sinti und der jüdischen Mainzer*innen und ihr Schicksal erinnert, die in den Jahren 1940 und 1942 aus der Stadt deportiert und ermordet wurden. Im Rahmen eines HdE-Forschungsprojektes konnte der Historiker Christoph Schmieder mehr als 400 Namen von Mainzer Opfern der sogenannten „Euthanasie-Aktionen“ ermitteln, die jetzt im „Raum der Namen“ präsentiert werden.
Die öffentliche Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 14. Februar, um 18.00 Uhr im Haus der Erinnerns statt. Die Historiker*innen Christoph Schmieder und Renate Rosenau präsentieren in diesem Rahmen ihre Forschungsergebnisse. Bis zum 17. März 2020 ist die Ausstellung „Mainzer Opfern der NS-Krankenmorde einen Namen geben“ im für Besucher*innen zugänglich. Der Eintritt ist frei.
Im Anschluss soll die Ausstellung an weiteren Standorten in Mainz und Rheinhessen zu sehen sein und darf bei Interesse (insbesondere auch von Schulen) ausgeliehen werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Veranstaltungsprogramms zum 27. Januar statt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Christoph Schmieder, Jahrgang 1988, studierte Mittlere und Neuere Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2012 ist er im Projekt „Auswanderung aus Rheinland-Pfalz“ des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. tätig und forscht vor allem zu regionalgeschichtlichen Themen, insbesondere zur jüdischen Geschichte.

Renate Rosenau, Jahrgang 1941, war als Lehrerin und Schulleiterin an Berufsbildenden Schulen tätig. Seit 1994 forscht sie zur NS-Geschichte der Rheinhessen-Fachklinik Alzey und der Jüdischen Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn sowie zur Geschichte der Jüdinnen*Juden in Alzey und Umgebung.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz Mainz

 

 

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